Shiatsu & Osteokinetik


 
 

Was ist Osteokinetik?

Osteokinetik ist eine sanfte Mobilisation und Manipulation an der Wirbelsäule. Unter Berücksichtigung der Atmung werden durch Dehnungen und Druck Blockaden in der WS gelöst. Dadurch wird die Harmonie zwischen den Wirbeln wieder hergestellt. Gearbeitet wird vom Kreuzbein, einschließlich Beckenschiefstand, bis zum ersten Halswirbel, einschließlich oberes Kopfgelenk. Dabei wird darauf geachtet dass die Schmerzgrenze der Klientinnen nicht überschritten wird.

Osteokinetik arbeitet mit Techniken aus der Chiropraxis, kombiniert mit dem Wissen über Achtsamkeit und Berührung wie sie bei Shiatsu gelehrt wird. Dadurch entsteht eine anhaltende, verschleißfreie und sehr tiefgehende Behandlung an der Wirbelsäule. Osteokinetik und Shiatsu lassen sich gut kombinieren, da sich beide Behandlungsmethoden gut ergänzen.



Jede Manipulation an der Wirbelsäule, ist sie auch noch so sanft, wirkt sich auf den restlichen Körper aus. Schulmedizinisch lassen sich diese Reaktionen durch das Lösen von Blockaden erklären, was wiederum Nervenreize und durchblutungsfördernde Impulse anregt. Dadurch kommt es zur Ausschüttung von Hormonen und Schmerzhemmstoffen (Endorphinen).



Blockierte Wirbel verursachen energetische Blockaden, Muskelverspannungen und oft auch Nervenentzündungen. In diesem Bereich kommt es oft zu Verengungen der Gefäße, Organe können nicht mehr optimal versorgt werden. Es kommt dann zu Beschwerden, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Durch das Reponieren von Wirbeln verändert sich oft die Blutversorgung, vor allem in der Halswirbelsäule. Dadurch können nach einer Sitzung verschiedene Beschwerden auftreten, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit. Es ist deshalb auch abzuraten, 2-3 Tage nach einer Osteokinetik eine Sauna aufzusuchen. Wichtig ist auch, dass am selben Tag keine anstrengenden Arbeiten gemacht werden und dem Körper die Zeit gegeben wird, die Veränderung abzuspeichern.

 

 

Osteokinetik für Kinder

Unsere Wirbelsäule merkt sich alles! Alle Traumata, Verletzungen, Stürze sowie Krankheiten werden in der Wirbelsäule abgespeichert. Je früher auf diese Einwirkungen reagiert wird, umso besser können sie verarbeitet werden. Das Arbeiten an der Wirbelsäule ist daher bei Kindern sehr wichtig und kann  Probleme im Erwachsenenalter verhindern. Besonders bei Kindern, die sich selbst unter Druck setzen, Lernstress haben oder unter Schlafstörungen leiden, können mit Osteokinetik gute Erfolge erzielt werden. Oft kommt es bei Kindern und Jugendlichen durch plötzliches starkes Wachstum zu Skoliosen. Diese Beeinträchtigungen können solange die Kinder noch wachsen gut behandelt werden. Da die Kreuzbeinwirbel erst mit 10 Jahren zusammenwachsen, können auch in diesem Bereich Blockaden gelöst und somit verhindert werden, dass die Wirbel schief zusammen wachsen.

 

Im Unterschied zu Shiatsu findet die Osteokinetik-Behandlung auf einer Liege statt. Die Behandlung dauert in etwa 60 min (inkl. Gespräch).

Auf Wunsch dienen als Abschluss warme Ingwerkompressen zur Entspannung der Muskulatur. Damit dauert die Behandlung insgesamt 90 min.

 

Ingwerkompressen:

Ingwer wirkt wärmend und entzündungshemmend, zerstreut Spannungen sowie Stagnationen im Gewebe und wirkt dadurch schmerzlindernd. Ingwerkompressen eignen sich gut bei Kältesymptomen wie: Muskelverspannungen, Blasenentzündungen, schmerzenden Gelenke, chronische Kreuzschmerzen, Hexenschuss und Ischias.

 
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